Mittwoch, 20. August 2014

★ trench up.


trench up.
trench up. made with polyvore.
















Dear summer, i miss you.
Es ist August. Mitte August. Nicht Oktober. Auch nicht Anfang November. 
Trotzdem habe ich heute meinen Herbstmantel aus dem Schrank geholt. Dabei war ich in der letzten Woche noch mit Sandalen und ohne Nylon an den Beinen aus dem Haus. 

Wann genau ist das passiert?
Ich muss nicht erwähnen, dass ich noch gefühlte 20 Posts mit frischen, leuchtenden Sommer-Outfits geplant habe. Oder das ich mit meiner Besten nach der Arbeit an der Strandbar am See relaxen wollte. Ach ja: Sommerblumen wollte ich auch noch auf den Balkon pflanzen. Und diesen Sommer hatten wir einen Besuch im Open Air Kino geplant. Wir wollten auch zu einem coolen Festival - mit nackten Füßen. Und picknicken. Grillen. Eine Top Bikini-Figur antrainieren. Bis zum Sonnenaufgang mit Musik und Drinks auf Häuserdächern rum lungern. Neue Playsuits shoppen. All das. Und noch mehr. 

Ich möchte - wie Rose in Titanic - meine Trillerpfeife zücken und leise rufen:
Komm zurück. Komm zurück.


Zum Outfit:
Damit ich dennoch - ebenfalls wie Rose in Titanic - gut vorbereitet bin, für all die Kälte die dort draußen schon anherrscht, seht ihr hier meinen Look für die Bloggerparade der lieben Saskia von My Style Room. Das Motto lautet “Must-have: Trenchcoat". 

Wer den Look shoppen möchte: Hier geht´s zum Look.
Zur Bloggerparade von Saskia: Hier entlang.


Was hattest du diesen Sommer noch alles vor? 
Kommt er vielleicht zurück?


Samstag, 16. August 2014

★ barcelona bike tour.

Eine fremde Stadt, sollte man nach Möglichkeit immer zumindest einen Tag lang mit dem Bike erkunden. Warum? Dafür gibt es für mich viele Gründe:

Mit dem Fahrrad durch eine große Stadt zu fahren, die man noch nicht oder nur wenig kennt, verleiht mir immer ein Heimatgefühl. Als würde ich dazu gehören, dort wohnen und für eine kurze Zeit aus der Touri-Rolle raus schlüpfen. 

Vielleicht hat man ein genaues Ziel, vielleicht düst man auch einfach drauf los. Man kann spontan anhalten, wenn man etwas spannendes entdeckt. Oder man verfährt sich und entdeckt so Plätze, Menschen und Dinge die man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Taxi nicht entdeckt hätte.

Und diese Gründen sorgten dafür, dass wir an unserem zweiten Tag im Barcelona-Urlaub loszogen, um super coole Retro-Bikes auszuleihen. Ein paar (wenige) Eindrücke unserer Tour habe ich euch auf dem Gepäckträger mitgebracht. Kommt mit, und begleitet uns ein kleines Stück, durch diese tolle Stadt.

Die "Fietsen" - so sagt man da wo ich her komme - liehen wir uns in einem meiner liebsten Viertel "El Raval". Dort starteten wir direkt unsere Barcelona-Entdeckungstour. "El Raval" hat vor allem durch die vielen bunten Bewohner sofort mein Herz erobert. 

Von den Künstlern, Studenten hin zu den Skater-Kids und der ein oder anderen sehr schrillen Erscheinung: genau diese Mischung gibt dem gesamten Viertel einen ganz besonderen, künstlerischen, sehr individuellen und auch an manchen Stellen etwas wrackig wirkenden Flair. In fast jeder Straße gibt es was zu entdecken. Und weil ich dieses Viertel so mag, widme mich einen späteren Post nur diesem Viertel. So viel sei verraten: Dort habe ich ein völlig neues Shopping-Erlebnis kennen gelernt :)


Wir legten einen kurzen Abstecher beim Mercat de La Boqueria ein und schlürften einen frisch gepressten Maracuja-Saft für schlappe 1,50 €  - ein wahres Schnäppchen. Wer diesen Markt noch nicht kennt: Unbedingt besuchen. Nicht nur weil man für kleines Geld so ziemlich jede Frucht der Welt probieren kann, sondern weil es ein Festival der Farben ist. Ich konnte mich kaum satt sehen an all den bunten Ständen und den unendlichen Leckereien. Hier gibt es wirklich alles was man sich vorstellen kann. Zum offiziellen Video (leider auf spanisch) des Mercat de La Boqueria geht es hier lang.


Anschließend ging es durch kleine verwinkelte Gassen, vorbei an prachtvollen Gebäuden in Richtung Hafen-Promenade. Zu diesem sehr schönen Platz in Barcelona findet ihr hier einen separaten Post.

Ich liebe Palmen - vielleicht weil ich sie so selten sehe, vielleicht auch einfach nur, weil sie ein absolutes Symbol für Urlaub und Strand für mich sind. Ich habe so oft einfach nur Palmen geknipst, dass der ein oder andere sicher denken musste, ich plane Pflanzen für den heimatlichen Botanischen-Garten ;)

Ein magischer Moment.
Es folgte ein magischer Moment meines kleinen Blogger-Daseins am Strand. Für mich ist die schönste und spannendste Bloggerin Jessica Stein von Tuula Vintage. Ich verfolge ihre Reisen, ihre wunderschönen Bilder und perfekten Looks seit ich denken kann. 

Via instagram wußte ich, dass sie ein paar Tage zuvor zur Fashion Week in Barcelona war. Sie postete Bilder aus ihrem Hotel. Ich war also neugierig und wollte mir ansehen, was ich auf ihren Bildern gesehen habe - den Ausblick auf den Strand von Barcelona vom Hotel W aus. 

So lag ich also im Sand vor dem Hotel - wie ein verstörter Groupie - schaute auf das Hotel, hörte die rauschenden Wellen und berichtete ausführlich meinem Freund, was Jessica mit ihrem Blog bereits alles so erreicht und vor allem erlebt hat. 

Und als ich so darüber philosophierte, ob dieses Leben das sie führt, etwas für mich wäre oder nicht, den rauschenden Wellen lauschte und in Gedanken versunken die Aussicht genoss: läuft Mrs. Stein inklusive Gefolge durch meine Aussicht. Mein erster Gedanke war: Wow - was für ein toller Fummel, den das dünne, blonde Ding da trägt. Als mein Hirn dann klickte und ich erkannte, wer dieses Mädel war, war sie schon im Hotel verschwunden. 

Ich ärgerte mich sehr, dass ich nicht zu hier hin gerast und ihr um den Hals gefallen bin, um ihr sagen: Jessica, you are wonderful. And hey: you are real. Heute - in meinem weniger glamourösen Alltag zurück gekehrt, bin ich froh, nichts gesagt zu haben. Ich verfolge ihre Bilder seitdem nur anders. Mit dem ehrfürchtigen Wissen: Verdammt, die ist echt - und echt einfach natürlich schön. Wer sie noch nicht kennt: hier lernt ihr sie kennen. Und für mich besonders toll: sie hat diesen Post sogar gelesen und kommentiert - ich bin jetzt also ein Blogger-Groupie - OMG.



Shop the look:





Hast du schon mal den oder die Heldin deines Alltags getroffen? 
Wie war das für dich?



Montag, 11. August 2014

★ take a break.


Man sollte sich, seinen Zielen, Wünschen und den endlos langen To Do-Listen viel öfter eine Pause gönnen. Ich nenne es den "kreativen Rückzug". Das ist oft leichter gesagt als getan. Denn die Liste der zu erledigen Dinge wächst meist ohne Rücksicht weiter. 


Bag - Vintage     Necklace - Six     Dress - H&M     Jacket - Vintage     Bracelet - Six, H&M, Vintage

Mein Bauch: mein Seelenfrieden-Sprachrohr.
Ich habe aufgegeben, irgendwelche schlau durchdachten Zeitmanagement-Regeln zu studieren. Ich höre nicht mehr darauf, mit welchen Tricks die Gestressten um mich herum ihre innere Mitte wieder finden. Ich höre nur noch auf einen: meinen Bauch.

Und ich kann stolz verkünden: mein Bauch ist super trainiert darin, mir Bescheid zu geben, wenn es an der Zeit ist eine Pause einzulegen. Er sagt mir aber genauso deutlich, wenn genug Power vorhanden ist um bis spät in die Nacht die To Do-Liste zu beackern. Ansonsten ist er eher weniger trainiert ;) 

Die Mischung macht´s.
Leider lässt der Alltag es selten zu, dass Pausen je nach Stimmung eingelegt werden können. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass genau diese Pausen ein absolutes Muss sind, um effektiv arbeiten, denken und handeln zu können. Sich diese Auszeiten - und seien es auch nur fünf Minuten - zu nehmen, wenn es gerade ununterbrochen auf einen einprasselt: das ist meine neue Art der Disziplin. 


  

Shop the look:

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Wie geht ihr mit stressigen Zeiten und langen To Do-Listen um?

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